Das Gastgewerbe in Deutschland hat im November etwas zugelegt. Preisbereinigt stiegen die Umsätze um 2,5 Prozent zum Vormonat Oktober, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Gemessen am Vorjahresmonat November 2024 gab es aber einen Rückgang von 1,2 Prozent.
Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im November ein leichtes Umsatzminus von real 0,5 Prozent zum Vormonat. In der Gastronomie stiegen die Einnahmen dagegen gegenüber Oktober 2025 preisbereinigt um knapp vier Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz aber leicht.
Während der starke Deutschland-Tourismus Hotels und andere Übernachtungsbetriebe stützt, steht gerade die Gastronomie in Deutschland unter Druck. Weil allgemein die Preise in den vergangenen Jahren teils deutlich gestiegen sind, wird Essengehen für immer mehr Menschen zum Luxus. Die Bundesregierung greift der Branche unter die Arme: Seit Jahresbeginn gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen in der Gastronomie statt wie zuvor 19 Prozent.
Dass Restaurants dies in Form von Preissenkungen an die Kundschaft weitergegeben, gilt aber als unwahrscheinlich. Aus der Branche war zuletzt zu hören, die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft angesichts steigender Energie-, Waren- und Lohnnebenkosten.
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