US-Außenminister Marco Rubio hat in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz die enge Verbindung zwischen Europa und den USA betont.

In einer „Zeit, in der Schlagzeilen das Ende der transatlantischen Ära verkünden“, solle allen klar sein, dass dies weder das Ziel noch der Wunsch der USA sei, sagte Rubio im Bayerischen Hof. Er schlug deutlich versöhnlichere Töne an als US-Vizepräsident J.D. Vance vor einem Jahr an gleicher Stelle, der Europa abgekanzelt hatte. „Für uns Amerikaner mag unsere Heimat zwar in der westlichen Hemisphäre liegen, aber wir werden immer Kinder Europas bleiben“, sagte Rubio.

„Unter Präsident Trump werden die USA erneut die Aufgabe der Erneuerung für eine Zukunft angehen, die so stolz und vital ist wie in der Vergangenheit“, sagte er, nachdem er über die Herausforderungen durch neue Machtpolitik im Welthandel und bei der Energie durch andere Mächte sprach.

„Wir sind vorbereitet, dies alleine zu tun. Aber wir bevorzugen und hoffen, es mit Ihnen zu tun – unseren Freunden hier in Europa“, sagte Rubio. „Wir wollen ein starkes Europa. Wir glauben, dass Europa überleben muss“.

Diese Zusammenarbeit sollte sich nicht nur auf militärische Zusammenarbeit konzentrieren, um ein „neues westliches Jahrhundert“ aufzubauen. Rubio sprach von kommerzieller Raumfahrt, Künstlicher Intelligenz und westlichen Lieferketten für Seltene Erden, die nicht durch andere Nationen verwundbar seien.

„Zusammen können wir nicht nur Kontrolle über unsere eigenen Industrien und Lieferketten zurückgewinnen. Wir können in den Bereichen prosperieren, die das 21. Jahrhundert bestimmen werden“, prophezeite Rubio.

Zudem müsse man die Kontrolle über die nationalen Grenzen zurückgewinnen. „Das ist kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit oder Hass, es ist ein fundamentaler Akt von nationaler Souveränität“, sagte der US-Außenminister.

Rubio sprach sich zum Ende seiner Rede für eine Reform großer internationaler Organisationen aus. „Wir dürfen die sogenannte globale Ordnung nicht mehr über die nationalen Interessen unserer Länder stellen“. Das bedeute nicht, das System internationaler Zusammenarbeit aufzugeben. Die Vereinten Nationen hätten enormes Potenzial, Gutes in der Welt zu bewirken. Doch: „Wir können nicht ignorieren, dass sie bei den dringendsten Themen die vor uns liegen, praktisch keine Rolle spielen“, sagte er unter anderem in Bezug auf die Kriege in Gaza und der Ukraine.

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