Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hält einem Zeitungsbericht zufolge die Rente ab 70 für unausweichlich. „Natürlich werden wir aufgrund der steigenden Lebenserwartung irgendwann bis 70 oder länger arbeiten müssen“, sagte er dem „Handelsblatt“. Damit meine er nicht die Menschen, die jetzt vor der Rente stünden. „Ich spreche von meiner Generation oder der meiner drei kleinen Kinder. Dass die mal nicht mit 67 in Rente gehen, ist allen klar (...).“, sagte Hagel, der auch CDU-Landeschef ist.
Außerdem sollten Anreize für Mehrarbeit geschaffen werden – etwa indem Überstunden komplett von Steuer- und Sozialangaben freigestellt würden und die sogenannte Aktivrente auch auf Beamte sowie Selbstständige ausgeweitet werde, sagte Hagel. Die Deutschen arbeiteten rund 200 Stunden weniger als die Schweizer. „Ich werbe dafür, dass wir uns jetzt Dinge zumuten, die wir uns in den vergangenen Jahren nicht zugemutet haben.“
Am 8. März findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Einer jüngsten Umfrage zufolge steht die CDU dort derzeit an der Spitze der Wählergunst. Sie kommt auf 29 Prozent, die Grünen liegen dahinter mit 21 Prozent.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke