Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich in ihren Parteipräferenzen einer Insa-Umfrage für die „Bild“ zufolge deutlich, am stärksten bei der AfD.
Im Osten einschließlich Berlin kommt die Partei auf 40 Prozent, die CDU erreicht dort 13 Prozent und liegt damit gleichauf mit der Linken. Im Westen ist die AfD mit 25 Prozent ebenfalls stärkste Kraft, vor CDU und CSU mit 22 Prozent.
Den größten Unterschied zwischen beiden Landesteilen misst Insa bei der AfD, die im Osten 15 Punkte über ihrem Westwert liegt. Die Grünen kommen im Westen auf 17 Prozent, im Osten auf neun. Auch Union, SPD und FDP schneiden im Westen besser ab. Linke und BSW sind dagegen im Osten stärker.
Die Umfragewerte im Überblick:
Westdeutschland / Ostdeutschland (inkl. Berlin)
- AfD: 25 Prozent / 40 Prozent
- CDU/CSU: 22 Prozent / 13 Prozent
- Grüne: 17 Prozent / 9 Prozent
- SPD: 15 Prozent / 12 Prozent
- Linke: 10 Prozent / 13 Prozent
- FDP: 6 Prozent / 3 Prozent
- BSW: 3 Prozent / 4 Prozent
- Sonstige: 4 Prozent / 6 Prozent
AfD verliert bei Sonntagsfrage
In der bundesweiten Sonntagsfrage bleibt die AfD stärkste Kraft, verliert aber 1,5 Prozentpunkte gegenüber der Umfrage von vor einer Woche und kommt nur noch auf 28 Prozent. Die Union kann dagegen einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 20 Prozent. Der Abstand zwischen AfD und CDU/CSU schmilzt also binnen einer Woche von 10,5 Prozentpunkten auf 8 Prozentpunkte.
Die Grünen kommen auf 15 Prozent (+1), die SPD hält ihren Wert von 14 Prozent. Auch die FDP bleibt bei fünf Prozent und die Linke bei zehn Prozent. Leichte Zugewinne verzeichnet das BSW: Die Partei verbessert sich von drei auf 3,5 Prozent.
Die Umfragewerte im Überblick:
- AfD: 28 Prozent (-1,5)
- CDU/CSU: 20 Prozent (+1)
- Grüne: 15 Prozent (+1)
- SPD: 14 Prozent (-)
- Linke: 10 Prozent (-)
- FDP: 5 Prozent (-)
- BSW: 3,5 Prozent (+0,5)
- Sonstige: 4,5 Prozent (-1)
Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag von „Bild“ zwischen dem 30. Oktober und 2. November insgesamt 2004 Wahlberechtigte in Deutschland. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten. Für die getrennten Werte in Ost und West liegt die Fehlertoleranz bei 2,9 Prozentpunkten, da jeweils nur ein Teil der Befragten einfließt.
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