Nur noch eine Minderheit in der deutschen Bevölkerung geht offenbar davon aus, dass die schwarz-rote Koalition bis zum Ende der regulären Legislaturperiode 2029 zusammenhält. Auf die Frage, ob die Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird, antworten in einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das RTL/ntv-Trendbarometer 56 Prozent mit „Nein“. 40 Prozent rechnen hingegen noch damit, dass die Koalition bis zum regulären Ende hält.
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind unverändert nur elf Prozent der Bundesbürger zufrieden, 87 Prozent hingegen unzufrieden. Damit bleibt die Unzufriedenheit auf dem höchsten für Merz gemessenen Niveau.
Die AfD legt unterdessen im „Trendbarometer“ von RTL und ntv um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent zu und bleibt damit stärkste Kraft. CDU und CSU können in der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage ebenfalls einen Punkt hinzugewinnen auf nun 20 Prozent.
Die Grünen bleiben unverändert bei 17 Prozent. SPD und Linke verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Punkt und kommen auf 13 beziehungsweise elf Prozent.
Die FDP wird unverändert bei vier Prozent gesehen, sie wäre damit weiterhin nicht im Bundestag vertreten. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 25 Prozent.
In der aktuellen YouGov-Sonntagsfrage verliert die AfD hingegen einen Punkt und kommt auf 28 Prozent. Die Union verharrt auf ihrem Rekordtief von 18 Prozent.
Die Umfragewerte im Überblick (Forsa):
- AfD: 27 Prozent (+1)
- CDU/CSU: 20 Prozent (+1)
- Grüne 17 Prozent (+/-)
- SPD: 13 Prozent (-1)
- Linke: 11 Prozent (-1)
- FDP: 4 Prozent (+/-)
- Sonstige: 8 Prozent (+/-)
Bei der Frage, welcher Partei die Bundesbürger am ehesten zutrauen, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden, erreicht die AfD 14 Prozent. Die Union kommt auf neun Prozent, SPD und Grüne erreichen jeweils sechs Prozent.
Der Linkspartei trauen fünf Prozent politische Kompetenz zu. 57 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen – den Angaben zufolge der höchste Wert seit der Bundestagswahl 2025.
Für die Sonntagsfrage befragte das Institut Forsa vom 13. bis 19. Oktober 2502 Menschen. Die statistische Fehlerquote wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben. Für die Frage nach dem Fortbestehen der Koalition wurden vom 16. bis 19. Oktober 1009 Menschen befragt. Die statistische Fehlerquote wurde mit plus/minus drei Prozentpunkten angegeben.
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