Vizekanzler Lars Klingbeil und Kanadas Premierminister Mark Carney haben über eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit gesprochen. Man sei sich einig über die strategische Bedeutung der Partnerschaft gewesen, die noch ausgebaut werden könne, sagte der SPD-Politiker nach dem Gespräch am Rande einer Konferenz in Toronto. Er nannte unter anderem Felder wie künstliche Intelligenz, Energie, kritische Rohstoffe und Rüstungsprojekte.
Klingbeil sagte, er habe beim Premierminister auch erneut für die Qualität deutscher U-Boote geworben. Hintergrund sind laufende Bemühungen, dass Kanada einer deutsch-norwegischen Partnerschaft beitritt. Der Kieler U-Boot-Bauer TKMS hofft auf einen Auftrag aus Kanada. Der Bundesfinanzminister betonte, dass es für Deutschland eine hohe Bedeutung habe, zu einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zu kommen.
Klingbeil stellte bei der Konferenz „Global Progress Action Summit“ das schuldenfinanzierte Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz vor. Es zeige, dass man an der Modernisierung des Landes arbeite und auch an der Stabilisierung der Demokratie. Klingbeil hob die geplante Einkommensteuerreform hervor. Ziel seien Entlastungen kleiner und mittlerer Einkommen. Superreiche sollten dagegen mehr beitragen.
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