Am Frankfurter Flughafen ist der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.
Außenminister Johann Wadephul hatte auf Instagram mitgeteilt, dass mehr als 250 Menschen an Bord der Maschine seien. Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach seinen Worten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge sind in den kommenden Tagen geplant.
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Zehntausende deutsche Touristen waren infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet. Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht: Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.
„Totales Chaos“ bei Briten-Flug
Laut dem britischen Sender Sky News ist der erste von der britischen Regierung gecharterte Evakuierungsflug für Briten aus dem Oman am Mittwochabend nicht wie geplant gestartet. Die Maschine sollte um 23 Uhr Ortszeit von Maskat abheben, blieb aber am Boden.
Ein Passagier schilderte die Lage als „totales Chaos“: Der Check-in habe etwa vier Stunden gedauert, anschließend hätten die Menschen rund anderthalb Stunden im Bus zum Flugzeug warten müssen – ohne anwesendes Konsularpersonal. Einige Passagiere hätten Panikattacken bekommen, darunter viele Familien mit kleinen Kindern.
Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran laufen parallel kommerzielle und Regierungsflüge, laut Premierminister Keir Starmer sind bereits mehr als 1000 Briten mit Linienmaschinen zurückgekehrt. Der gescheiterte Charterflug vom Mittwoch sei nach Informationen von Sky News auf Donnerstag verlegt worden.
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