In der AfD-Bundestagsfraktion ist es diese Woche hart zur Sache gegangen. Der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Kay Gottschalk wirft Fraktions-Vize Beatrix von Storch vor, sie sei ihm gegenüber handgreiflich geworden.
Nach Angaben von Teilnehmern einer internen Runde begann die Auseinandersetzung zwischen den beiden, als Gottschalk in dem Kreis kritisierte, eine Mitteilung zum Iran-Krieg sei am Wochenende zu spät veröffentlicht worden. Laut Gottschalk kam die stellvertretende Fraktionsvorsitzende daraufhin zu ihm. „Sie hat mir erst das Handy vor die Nase gehalten und mir dann zweimal die flache Hand auf die Stirn geknallt“, sagte Gottschalk auf Nachfrage. Zuerst hatte „Bild“ über den Zwischenfall berichtet.
„Ich war völlig überrascht und halte dieses Verhalten für absolut unangemessen“, kommentierte Gottschalk. Von Storch bestreitet den Vorfall nicht komplett, aber sie sagt, sie habe den Fraktionskollegen nicht geschlagen, sondern „ich habe an seine Stirn getippt“.
Gottschalk: „Ich wollte sogar ihren Rücktritt fordern“
Augenzeugen bestätigten den Vorfall gegenüber „Bild“. Einer der Anwesenden: „Ja, sie hat ihm zweimal auf die Stirn geklatscht – so, als würde man sich selbst zeigen, dass man denkbeschränkt ist.“
„Ich kritisierte, dass die Pressemitteilung erst nach dreieinhalb Stunden kam. Wir wollen bald regieren, warum brauchen wir da so lange?“, sagte Gottschalk zu „Bild“. „Da stand von Storch auf, kam zu meinem Tisch, hielt mir ihr Handy vors Gesicht, um mir etwas zu zeigen – und knallte mir zweimal mit der flachen Hand gegen die Stirn. Hätte sie mich zwei Zentimeter tiefer getroffen, wäre mein Augenlicht in Gefahr gewesen!“
Und: „Von Storch lebt im Zeitalter der Baronessen, meint, wir alle wären ihre Dienstboten. Ich wollte sogar ihren Rücktritt fordern, habe es dann aber doch gelassen.“
Was sagt von Storch? Hat sie zugeschlagen? Ihre Reaktion gegenüber „Bild“: „Habe ich nicht. Ich habe an seine Stirn getippt. Statt an meine.“
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