Nach der Meldung eines mutmaßlich bewaffneten Schülers an einer Nürnberger Schule haben Polizisten den gesuchten Schüler vorläufig festgenommen. „Wir klären die Hintergründe des Vorfalls“, schrieb die Polizei auf X. „Derzeit besteht keine Gefahr im Bereich der Schule.“

Eine Meldung aus der Konrad-Groß-Schule, einer Grund- und Mittelschule im Osten der Stadt, hatte zuvor einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Demnach war dort ein Schüler gesehen worden, der mutmaßlich eine Schusswaffe bei sich hatte. Bedrohungssituationen oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Ebenso war zunächst nicht gesichert, ob der genannte Schüler wirklich bewaffnet war – und wenn ja mit welcher Waffe.

Polizisten suchten das Gebäude nach dem betreffenden Schüler ab, fanden ihn dort aber nicht. Der Unterricht wurde nach der Suche am Donnerstag dennoch nicht fortgesetzt, Eltern konnten ihre Kinder am frühen Nachmittag an der Schule abholen. Zudem wurde eine Notbetreuung eingerichtet. Wenig später meldete die Polizei dann die Festnahme des Gesuchten.

Die Beamten riefen wegen des Einsatzes auch dazu auf, keine Gerüchte auf sozialen Medien zu teilen: „Zur Klarstellung: Es sind keine Schüsse im Schulareal wahrgenommen worden“, schrieb die Polizei auf X.

Nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums wurden an der Schule im vergangenen Schuljahr etwa 250 Schüler unterrichtet.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke