Wie beliebt sind deutsche Politiker beim Wähler? Der aktuelle Insa-Meinungstrend gibt Antworten. Über das Ranking, das die „Bild“ am Montagabend publizierte, können sich demnach vor allem die Sozialdemokraten freuen, denn einige ihrer Spitzenpolitiker verbessern sich teils deutlich.
Arbeitsministerin Bärbel Bas etwa kann gleich fünf Positionen gut machen: Sie klettert von Platz elf auf Platz sechs. Knapp vor ihr liegt Parteichef Lars Klingbeil, der sich von Platz sieben auf Platz fünf steigern kann.
Auch der beliebteste deutsche Politiker in der Umfrage ist ein Sozialdemokrat: Verteidigungsminister Boris Pistorius bleibt auf Platz 1.
Auf ihn folgen drei Politiker der Union: Platz 2 geht an NRWs Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, die 3 an Bayerns Markus Söder (CSU) und die 4 an Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Ihre Platzierung ist damit unverändert.
Das Top-20-Politiker-Ranking im Überblick
- Boris Pistorius (SPD)
- Hendrik Wüst (CDU)
- Markus Söder (CSU)
- Alexander Dobrindt (CSU)
- Lars Klingbeil (SPD)
- Bärbel Bas (SPD)
- Thorsten Frei (CDU)
- Carsten Linnemann (CDU)
- Julia Klöckner (CDU)
- Christian Dürr (FDP)
- Ines Schwerdtner (Linke)
- Franziska Brantner (Grüne)
- Heidi Reichinnek (Linke)
- Alice Weidel (AfD)
- Katherina Reiche (CDU)
- Sahra Wagenknecht (BSW)
- Katharina Dröge (Grüne)
- Tino Chrupalla (AfD)
- Friedrich Merz (CDU)
- Jens Spahn (CDU)
Die AfD-Spitze mit Alice Weidel und Tino Chrupalla rangiert auf den hinteren Plätzen (14 und 18).
Fast Schlusslicht ist der deutsche Bundeskanzler: Friedrich Merz (CDU) kommt auf Platz 19, CDU-Fraktionschef Jens Spahn auf die 20.
CDU verkürzt Abstand zur AfD
Bei der Sonntagsfrage („Welche Partei würden Sie wählen, wäre am Sonntag Bundestagswahl?“) gab es nur minimale Veränderungen. Die Union verkürzt den Abstand zur AfD (26 Prozent) auf einen Prozentpunkt und kommt jetzt auf 25 Prozent (+1).
Während die SPD-Spitzenpolitiker im Politiker-Ranking deutlich zulegten, kann die Gesamtpartei in der Sonntagsfrage davon nicht profitieren. Die Sozialdemokraten kommen unverändert auf 14 Prozent.
Auch Grüne (12) und Linke (11) blieben unverändert zur letzten Umfrage. Lediglich das BSW kann sich neben CDU/CSU ebenfalls um einen Prozentpunkt verbessern und kommt jetzt auf 4 Prozent. Die „sonstigen Parteien“ verlieren zwei Prozentpunkte und landen bei vier Prozent.
Die Ergebnisse der Insa-Umfrage im Überblick
- AfD: 26 Prozent (+/-0)
- CDU/CSU: 25 Prozent (+1)
- SPD: 14 Prozent (+/-0)
- Grüne: 12 Prozent (+/-0)
- Linke: 11 Prozent (+/-0)
- FDP: 4 Prozent (+/-0)
- BSW: 4 Prozent (+1)
- Sonstige: 4 Prozent (-1)
Für die Umfrage wurden in der Zeit vom 12. bis 16. Januar insgesamt 1002 Personen befragt. Die Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte.
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