Deutsche Firmen trotzen globalen Krisen, bleiben aber beim US-Geschäft skeptisch: Fast jeder Zweite rechnet mit negativen Folgen durch Zölle.

Trotz des Konflikts im Nahen Osten rechnet eine deutliche Mehrheit der deutschen Exporteure mit weiterem Wachstum. Laut einer Umfrage des Kreditversicherers Allianz Trade erwarten 85 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen für das laufende Jahr steigende Exportumsätze. Weltweit stimmen dem nur 75 Prozent zu. 

Gleichzeitig haben die Deutschen größere Sorgen im US-Geschäft. 49 Prozent erwarten weitere negative Auswirkungen der US-Zollpolitik auch im laufenden Jahr, wie Allianz Trade berichtet. Noch pessimistischer seien weltweit nur die Unternehmen aus China, die zu 50 Prozent negative Erwartungen äußern. 

"Der Widerstandsfähigkeit der deutschen Exporteure stehen große Risiken gegenüber", sagt Allianz-Trade-Experte Björn Griesbach. Geopolitische Unsicherheiten und Lieferkettenrisiken seien aktuell die am häufigsten genannten Sorgen. Fast die Hälfte der deutschen Exportunternehmen geht zudem von einer schlechteren Zahlungsmoral und steigenden Zahlungsausfällen aus.

Für die Umfrage wurden global rund 6.000 Unternehmen in zwei Wellen im Februar und März befragt.

dpa
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