Die Bahn und die GDL verhandeln erneut in der laufenden Tarifrunde. Ein erstes Angebot des Konzerns steht noch aus.

Die vierte Tarifrunde bei der Deutschen Bahn hat am Morgen begonnen. Die Gespräche zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind bis einschließlich Freitag angesetzt. Aufgrund einer Friedenspflicht sind Warnstreiks noch bis Ende Februar ausgeschlossen. 

Eine Annäherung zwischen beiden Seiten gab es bei den bisherigen Treffen nicht. Eigentlich hatte die GDL schon für die vorige Verhandlungsrunde ein erstes Angebot der Bahn als Basis für weitere Gespräche gefordert. Das blieb aus. Wann und ob es in dieser Runde eine Offerte des Konzerns geben wird, blieb zunächst offen. 

Die GDL fordert unter anderem 8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. 3,8 Prozent davon sollen über eine Entgelterhöhung erzielt werden. Die weiteren Erhöhungen will die Gewerkschaft über Umstrukturierungen im Tarifsystem erreichen, etwa mit der Einführung einer neuen Tarifstufe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

dpa
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