Alle größeren deutschen Flugplätze würden innerhalb kurzer Zeit zerstört, sollte der Kalte Krieg tatsächlich heiß werden – darin waren sich die Nato-Strategen in den 1960er Jahren einig. Folglich mussten Kampfflugzeuge entwickelt werden, die keine oder kaum Startbahnen benötigen. Die dafür notwendige Technologie war Neuland, und die Ingenieure mussten echte Pionierarbeit leisten.
Heraus kamen bereits damals Konzepte, die erst Jahrzehnte später in Serie gebaut wurden: etwa überschallschnelle Kampfflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35, die senkrecht landen können. Oder senkrecht startende und landende Transportflugzeuge wie die Bell-Boeing V22 Osprey, halb Hubschrauber, halb Flächenflugzeug.
Einige dieser Fähigkeiten beherrschten bereits die nach dem Krieg in Deutschland von Heinkel, Focke-Wulf, Messerschmitt und Bölkow entwickelten Testflugzeuge. Doch keines schaffte den Sprung in die Serienproduktion. Bereits Ende der 1960er Jahre verlor die Nato das Interesse an Senkrechtstartern. Die Projekte wurden eingestellt, und die Prototypen landeten im Museum.
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