Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der gesamten Bundesregierung eine deutlich höhere Priorisierung des Themas Bildung gefordert.

„Entscheidend ist, dass wir insgesamt Bildung zum Top-Thema in Deutschland machen, auf allen staatlichen Ebenen. Und alle sich auch dafür verantwortlich fühlen, unseren Kindern und Jugendlichen gerechte Start- und Zukunftschancen zu ermöglichen“, sagte Prien im „Berlin Playbook“-Podcast der WELT-Partnerpublikation „Politico“.

Sie sei im Kabinett nicht allein für das Thema, betonte die Ministerin: „Ich bin da nicht alleine, aber ich brauche mehr Unterstützung und der Kanzler hat diese in der letzten Woche zugesagt.“

Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Folgen exzessiven Social-Media-Konsums kündigte Prien zudem kurzfristige Maßnahmen an.

„Das Programm werden wir in den nächsten Wochen und Monaten jetzt entwickeln und dann bis zum Jahresende vorstellen. Sicher ist, dass es sich an alle staatlichen Ebenen richtet, dass es die Kinder zwischen 0 und 3 bzw. 0 und 6 auch sehr stark in den Blick nehmen wird, dass wir auch mit öffentlichen Kampagnen arbeiten werden“, so die Ministerin.

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