Die Sitzungssäle der Bundestagsfraktionen im Reichstag sind derzeit fest in der Hand von Bauarbeitern und kaum wiederzuerkennen. Nach Angaben des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) wird dort die Konferenz- und Medientechnik umfassend modernisiert. Es werde neue Technik installiert, die Raumakustik werde verbessert, bauliche Defizite würden behoben, teilte eine BBR-Sprecherin mit.

Die Gesamtkosten sind demnach mit rund 28,3 Millionen Euro veranschlagt. Neben den Fraktionssitzungssälen würden auch die dazugehörenden Presse- und Technikräume modernisiert. Die Arbeiten in den Sitzungssälen sollen den Angaben zufolge bis zum Ende der parlamentarischen Sommerpause Anfang September abgeschlossen werden, die Arbeiten in den Presseräumen bis zum Ende des ersten Quartals 2027.

Ein Sitzungssaal auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude, der zurzeit umgebaut wird

Momentan könnten die Fraktionen nicht in ihren Sälen tagen. Stühle und Tische sind entfernt, dort stehen nun Leitern, Arbeitsbühnen und Materialstapel. Die Wand- und Deckenverkleidungen sind teilweise abmontiert, von den Decken hängen Kabel. Auch auf den Gängen um die Säle herum türmen sich die Materialien. Wegen der Arbeiten musste schon die CDU/CSU-Fraktion bei ihrer Sondersitzung Ende Juli auf den Plenarsaal ausweichen.

Der Bundestag nutzt die mehrwöchige Sommerpause regelmäßig, um größere notwendige Baumaßnahmen auszuführen.

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