Die AfD liegt in einer neuen Umfrage von Forsa weit vor der Union. Sie legt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt zu und kommt auf 28 Prozent. Die AfD war zuletzt im Mai so stark in der Forsa-Umfrage. Weil die CDU/CSU außerdem einen Punkt verliert und nur noch auf 21 Prozent kommt, beträgt der Abstand nun sieben Prozentpunkte. Es ist der größte Vorsprung für die AfD in dieser Umfragereihe.

Die Union kommt damit auf den schwächsten für das RTL/ntv-„Trendbarometer“ gemessenen Wert seit der Bundestagswahl im Februar 2025 – allerdings wurde dieser Wert auch im Juni schon zweimal erreicht.

SPD und Linke erreichen in der Umfrage je 12 Prozent. Die Linke büßt damit ihren in der Vorwoche errungenen Vorsprung von einem Punkt wieder ein. Die Sozialdemokraten liegen seit März konstant mindestens vier Prozentpunkte unter ihrem historisch schlechten Wahlergebnis von 16,4 Prozent.

Die Grünen befinden sich stabil auf Platz drei mit 16 Prozent ohne Veränderung zur Vorwoche – ein langsamer, aber konstanter Aufwärtstrend seit der Bundestagswahl 2o25, als die Grünen auf 11,6 Prozent kamen.

Unverändert bei vier Prozent liegt die FDP. Zuletzt war sie im Juni auf fünf Prozent gekommen, womit ein Wiedereinzug in den Bundestag möglich wäre. Das BSW erhält weiterhin so wenig Zustimmung, dass der Wert innerhalb der Fehlertoleranz liegt, sodass Forsa die Partei unter „Sonstige“ führt.

Die Umfragewerte im Überblick:

  • AfD: 28 Prozent (plus 1)
  • CDU/CSU: 21 Prozent (minus 1)
  • Grüne: 16 Prozent (unverändert)
  • Linke: 12 Prozent (minus 1)
  • SPD: 12 Prozent (unverändert)
  • FDP: 4 Prozent (unverändert)
  • Sonstige: 7 (unverändert)

Bei der zugeschriebenen politischen Kompetenz schneiden alle Parteien schlecht ab. Weit mehr als die Hälfte der Befragten – 56 Prozent und damit drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche – trauen keiner der Parteien zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden.

Der AfD trauen das 14 Prozent der Befragten zu (ein Punkt weniger), Union und SPD verlieren ebenfalls einen Punkt und kommen nur noch auf 12 beziehungsweise vier Prozent. Grünen und Linken trauen je sechs Prozent der Befragten zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden.

Auch die Unzufriedenheit mit Kanzler Friedrich Merz nimmt wieder zu. Im Vergleich zur Vorwoche verliert der Kanzler einen Punkt Zustimmung und kommt nur noch auf 14 Prozent. Die Unzufriedenheit steigt um zwei Punkte auf 85 Prozent.

Für das RTL/ntv-„Trendbarometer“ befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 28. Juli und 3. August 2501 Personen. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke