Lokale Medien entdeckten das Kriegsschiff und schlugen Alarm: Laut einem Bericht der „Kieler Nachrichten“ ankert der russische Zerstörer „Severomorsk“ (benannt nach der gleichnamigen russischen Hafenstadt im Oblast Murmansk) in der Ostsee, zwischen Fehmarn und der Lübecker Bucht. Zuvor lag dort bereits die Raketenkorvette „Stavropol“.

Die Nato hat mittlerweile reagiert, wie unter anderem „T-Online“ und „Bild“ melden. Das Bündnis verlegte demnach den Marineverband SNMG1 in die Region, unter Führung der Fregatte „Sachsen“ der Bundesmarine. SNMG steht für „Standing Nato Maritime Group“, sie ist ein schneller Eingreifverband der Allianz. Laut „Bild“ sind auch französische Soldaten vor Ort, die Lenkwaffenfregatte „Auvergne“ wurde aufgefahren, sowie ein Patrouillenboot und ein Aufklärungsschiff.

Laut den „Kieler Nachrichten“ legte die „Severomorsk“ Anfang Mai aus dem russischen Hafen Baltijsk ab, und liegt seit dem vergangenen Wochenende vor Fehmarn. Der Einsatz des 163 Meter langen und 7400 Tonnen schweren Zerstörers war zuvor vom russischen Sonderbeauftragten Artem Bulatov indirekt in einem Interview indirekt angekündigt worden. Der Einsatz dürfte demnach dem Schutz russischer Handelschiffe dienen.

Bulatov erklärte in dem Gespräch laut „Bild“: „Es werden Optionen zur Stärkung des physischen Schutzes von Schiffen unter russischer Flagge erwogen. Die Möglichkeit, die Handelsflotte mit Schiffen der russischen Marine zu eskortieren, bleibt bestehen“.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke