Außenminister Johann Wadephul hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert und erneut eine Vermittlungslösung angemahnt.
Er unterstrich in einem Post auf der Plattform X anschließend die gemeinsame Haltung Deutschlands und der USA: „Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel: Iran muss vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben.“
Irans Außenminister Abbas Araghtschi ließ zu dem Telefonat mit dem CDU-Politiker lediglich mitteilen, es seien Gespräche über regionale und internationale Entwicklungen geführt worden.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Prüfung eines vom Iran übermittelten Planes für ein Ende des Kriegs angekündigt. Aber er könne sich nicht vorstellen, dass dieser akzeptabel sein werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran habe „noch keinen ausreichend hohen Preis für das gezahlt (…), was er der Menschheit und der Welt in den letzten 47 Jahren angetan hat“. Über zwei Monate nach Kriegsbeginn scheint eine Lösung damit weiterhin weit entfernt.
Trump warnte, es gebe immer noch die Möglichkeit, den Iran wieder anzugreifen, sollte sich die iranische Führung in seinen Augen falsch verhalten. Ähnliche Drohungen, teils mit deutlich schärferen Worten, hatte der US-Präsident in den vergangenen Wochen immer wieder ausgesprochen.
Israelische Medien berichteten am Sonntag, das Militär befinde sich in erhöhter Alarmbereitschaft, in anderen Berichten war allerdings davon die Rede, es werde nicht von neuen militärischen Aktivitäten ausgegangen.
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