Der größte aktive Flugzeugträger der Welt, die „USS Gerald R. Ford“, soll nach Angaben von US-Regierungsvertretern nach einem Rekordeinsatz in die USA zurückkehren. Nach mehr als 300 Tagen auf See soll das Schiff in den kommenden Tagen aus dem Nahen Osten abziehen und Mitte Mai zu seinem Heimathafen im US-Bundesstaat Virginia zurückkehren, wie zwei US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP mitteilten.
Der monatelange Einsatz auf See habe seine Spuren hinterlassen, berichtet die „Washington Post“. Zurück im Hafen werde das Schiff voraussichtlich umfangreiche Reparaturen und Wartungsarbeiten durchlaufen, schrieb die Zeitung.
Im März war ein Brand in einer Wäscherei an Bord der im Iran-Krieg eingesetzten „USS Gerald R. Ford“ ausgebrochen. Es brannte laut Medienberichten mehr als 30 Stunden. Daraufhin wurde das Schiff für Reparaturen in die Souda-Bucht auf Kreta gebracht. In Kroatien wurden dann weitere Wartungsarbeiten vorgenommen.
Der Einsatz des Schiffs gilt als der längste eines US-Flugzeugträgers seit dem Vietnamkrieg. Er begann im Juni nach dem Auslaufen aus dem Marinestützpunkt Norfolk und umfasste sowohl die Beteiligung an einer Militäroperation zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro als auch am Iran-Krieg.
Der Schritt würde die militärische Schlagkraft der USA im Krieg mit dem Iran schwächen – zu einem Zeitpunkt, zu dem zwar eine Waffenruhe gilt, eine baldige Verhandlungslösung aber nicht in Sicht ist.
Die USA hatten ihre Militärpräsenz in der Region erst jüngst mit dem Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“ aufgestockt. Erstmals seit 2003 seien damit drei US-Flugzeugträger gleichzeitig im Nahen Osten im Einsatz, hieß es vergangene Woche vom zuständigen US-Regionalkommando (Centcom). Diese umfassten zusammen über 200 Flugzeuge und 15.000 Matrosen und Marineinfanteristen. Neben den beiden Flugzeugträgern war auch die „USS Abraham Lincoln“ in Richtung Iran verlegt worden. Die „USS Gerald R. Ford“ war nach Angaben des US-Militärs zuletzt im Roten Meer im Einsatz.
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