Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erstmals eine Behandlung wegen eines bösartigen Prostatatumors bekanntgegeben. „Ich habe mich einer gezielten Behandlung unterzogen, die das Problem beseitigt hat, ohne Spuren zu hinterlassen“, teilte der 76-Jährige am Nachmittag auf X mit. Er sei gesund, sagte Netanjahu weiter.
Der israelische Regierungschef war Ende 2024 bereits wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung operiert worden. Bei einer Nachuntersuchung sei der Tumor in einem sehr frühen Stadium entdeckt worden. Wann und wie genau er deshalb behandelt wurde, ließ er offen.
Netanjahu veröffentlichte nun auch einen Gesundheitsbericht. Er habe diese Bekanntmachung jedoch verzögert, um zu verhindern, dass Irans Führung Propaganda verbreite. Während des Iran-Kriegs hatte es Gerüchte in den sozialen Medien gegeben, dass Netanjahu längst tot sei. Im In- und Ausland gibt es auch immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.
Der israelische Ministerpräsident wurde in der Vergangenheit öfter wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus behandelt. 2024 wurde er auch wegen einer Hernie operiert. Im Sommer 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Im vergangenen Jahr hatte er eine Darmentzündung, die er allerdings zu Hause auskurieren konnte.
Israel greift weiter Hisbollah-Ziele an
Israel greift derzeit weiter Ziele der pro-iranischen Hisbollah im Libanon an. Nach libanesischen Angaben stieg die Zahl der Toten seit Kriegsbeginn auf mehr als 2000. Israel und der Libanon wollen am Dienstag direkte Gespräche im US-Außenministerium in Washington führen.
Die libanesische Präsidentschaft teilte am Freitag mit, dabei würde über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verhandelt werden. Die israelische Regierung strebt nach eigenen Angaben Gespräche über eine Entwaffnung der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz und über friedliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern an. Die Hisbollah-Miliz brandmarkte die angesetzten Gespräche unterdessen als „gesetzeswidrig“.
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