Die CDU-Politikerin Karina Dörk hat sich bei der Landratswahl in der Uckermark in Brandenburg gegen den AfD-Bewerber durchgesetzt. Die Alternative für Deutschland (AfD) wollte zum ersten Mal einen Landrat in dem Bundesland stellen. Doch die 61-jährige Amtsinhaberin Dörk kam nach der Auszählung fast aller Stimmen am Abend auf knapp 60 Prozent.

Der 35 Jahre alte AfD-Politiker und Landtagsabgeordnete Felix Teichner erreichte um die 40 Prozent der Stimmen. Deutschlandweit gibt es seit 2023 nur im thüringischen Sonneberg einen Landrat der AfD.

Wahlplakat des unterlegenen AfD-Kandidaten Teichner mit der Aufschrift „Veränderung statt ‚weiter so‘“ und einem KI-generierten Bild der Landrätin Dörk (r.)

Teichner sagte: „Das Ergebnis respektiere ich“ und gratulierte der Wahlsiegerin. „Man darf den Amtsbonus der Landrätin nicht unterschätzen. Sie hat auch in den letzten acht Jahren nicht alles falsch gemacht.“

Dörk ist in der Außenpolitik mehrfach auf Distanz zur Bundes-CDU gegangen. In ihrem Landkreis liegt die PCK-Raffinerie, die bis zum Ukraine-Krieg russisches Pipeline-Öl verarbeitete. Sanktionen gegen Russland bewertete sie ebenso kritisch wie Waffenlieferungen an die Ukraine. 2024 unterzeichnete sie einen offenen Brief, in dem Kommunalpolitiker Verhandlungen mit Russland forderten.

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