Einer aktuellen Umfrage zufolge hat die AfD ihren Rückstand zur Union fast wieder aufgeholt. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme dem Trendbarometer von RTL und ntv zufolge die Union auf 26 Prozent (-1 Prozentpunkt zur Vorwoche) und hätte damit nur noch einen Prozentpunkt Vorsprung vor der AfD (+2).
Die Grünen und die SPD verharren den aktuellen Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge mit 15 beziehungsweise 12 Prozent auf ihren Vorwochenwerten. Die Linke sackt leicht auf 10 Prozent ab (-1), das BSW bleibt bei 3 Prozent. Die FDP bleibt bei unter drei Prozent, wird daher nicht gesondert aufgelistet und ist Teil der sonstigen Parteien (9 Prozent insgesamt).
Die Umfrageergebnisse im Überblick:
- Union: 26 Prozent (-1 Prozentpunkt zur Vorwoche)
- AfD: 25 Prozent (+2)
- Grüne: 15 Prozent (+/-0)
- SPD: 12 Prozent (+/-0)
- Linke: 10 Prozent (-1)
- BSW: 3 Prozent (+/-0)
Auch die Einschätzung zur politischen Kompetenz wurde abgefragt. Die Union verliert dabei zwei Prozentpunkte. Aktuell trauen ihr damit 17 Prozent der Befragten zu, mit den Problemen des Landes am besten umgehen zu können. 13 Prozent trauen das der AfD zu, acht Prozent den Grünen. Die SPD schafft es bei diesem Wert lediglich auf vier Prozent, knapp vor der Linken mit drei Prozent.
66 Prozent der Deutschen erwarten außerdem eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden Jahren, nur 14 Prozent glauben an eine Verbesserung. Diese Einstellung schlägt auch beim Ranking der wichtigsten innenpolitischen Themen durch. Die wirtschaftliche Gesamtlage bewerten in der Umfrage 29 Prozent der Befragten als wichtigstes Thema, dahinter kommt mit den hohen Benzinpreisen (22 Prozent) ein verwandtes Feld. 19 Prozent bewegt die Arbeit der Regierungskoalition am meisten, Umwelt und Klima schaffen es auf lediglich 5 Prozent.
Außenpolitisch bewertet mit 58 Prozent eine Mehrheit den Krieg im Nahen Osten als wichtigstes Thema, dahinter folgen mit weitem Abstand der Krieg gegen die Ukraine (18 Prozent), die allgemeine Konfliktlage in der Welt (11 Prozent) und die politische Situation in den Vereinigten Staaten.
Die Daten wurden RTL/ntv zufolge zwischen dem 17. und 23. März vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhoben, größtenteils also vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am 22. März. Demnach wurden 2501 Menschen befragt, die Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke