Der neue oberste Führer des Irans will Feinden der Islamischen Republik die „Sicherheit“ nehmen. Das ging am Freitag aus einem Schreiben hervor, das im Namen von Ajatollah Modschtaba Chameinei an Präsident Massud Peseschkian übermittelt wurde. Das israelische Militär hatte mit Geheimdienstminister Ismail Chatib vor wenigen Tagen einen weiteren Vertreter des iranischen Sicherheitsapparats getötet, wie das iranische Staatsfernsehen am Mittwoch bestätigte.

Am Dienstag hatte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bereits die Tötung des Generalsekretärs des nationalen Sicherheitsrats des Landes, Ali Laridschani, sowie des Chefs der Basidsch-Milizen der Revolutionsgarden, Gholamresa Soleimani, vermeldet, deren Tod Teheran anschließend bestätigte.

Modschtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung zum Nachfolger seines bereits am ersten Tag des Krieges, dem 28. Februar, getöteten Vaters Ajatollah Ali Chamenei nicht mehr öffentlich gesehen worden. Aus israelischen und US-Regierungskreisen mehrten sich zuletzt Stellungnahmen, er sei im Krieg verletzt worden. US-Kriegsminister Pete Hegseth sagte, Chamenei sei möglicherweise entstellt.

Chamenei hatte den Raketenangriff auf den Familien- und Amtssitz der Chameneis in Teheran nach einem Bericht der britischen Tageszeitung „Telegraph“ offenbar nur knapp überlebt. Demnach verließ er das Gebäude unmittelbar vor dem Einschlag, angeblich um „etwas zu erledigen“ – kurz darauf trafen um 9.32 Uhr Ortszeit mehrere Raketen das Gelände.

In der geleakten und laut „Telegraph“ unabhängig verifizierten Audioaufnahme schildert Mazaher Hosseini, Protokollchef des früheren Machtapparats um den getöteten Obersten Führer Ali Chamenei, den Angriff detailliert.

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