Vor dem am Freitag beginnenden CDU-Parteitag fordert der Parteinachwuchs mehr Mut zu Reformen. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ kritisieren Johannes Winkel und Pascal Reddig, Regierungen der vergangenen 20 Jahre hätten das bekannte Problem mit der Demografie „ambitionslos aufgeschoben“.

Reddig ist Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Winkel Bundesvorsitzender der Jungen Union. Beide hatten im Dezember beim Votum über ein Rentengesetz der schwarz-roten Regierung mit Nein gestimmt.

Die beiden Nachwuchspolitiker fordern in dem Gastbeitrag die „Einführung eines fairen Ausgleichs zwischen den Generationen“ per Nachhaltigkeitsfaktor. In der Sozialpolitik müsse das „Prinzip Gießkanne“ beendet werden.

Es werde diejenige Partei erfolgreich sein, „die erklärt, dass wir die Herausforderungen stemmen können, wenn alle – Arbeitnehmer, Unternehmen, Beamte, Jüngere wie Ältere – ihren Beitrag leisten. Die Partei, die aus der lähmenden Mutlosigkeit ausbricht. Die Partei, die klarmacht, dass wir es selbst in der Hand haben, dieses großartige Land mit Reformen für die Zukunft in einer schwierigen Welt zu rüsten“. Dies müsse die Union leisten und zur „Reformpartei“ werden.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke