Die israelische Luftwaffe fliegt regelmäßig Angriffe gegen die Stellungen der Huthi im Jemen. Bei einer der jüngsten Attacken können sie wohl hochrangige Ziele töten, darunter auch den Ministerpräsidenten der Gruppe.
Bei dem jüngsten israelischen Luftangriff auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa soll nach Informationen aus Huthi-nahen Quellen auch deren Ministerpräsident Ahmed al-Rahaui getötet worden sein. Mehrere Leibwächter sollen ebenfalls ums Leben gekommen sein, hieß es aus Kreisen, die der Miliz nahestehen.
Auch das jemenitische Nachrichtenportal "Adan al-Ghad" berichtete unter Berufung auch nicht näher genannte Quellen von der Tötung al-Rahauis. Er soll demnach mit mehreren Begleitern in einem Wohnhaus getroffen worden sein. Die Huthi äußerten sich nicht zu den Berichten.
Laut der "Times of Israel" wurden bei dem Angriff auch noch mehr hochrangige Personen ins Visier genommen. Ein Luftangriff soll zehn hochrangige Minister zum Ziel gehabt haben. Diese versammelten sich dem Bericht zufolge angesichts einer Rede des Chefs der Gruppe. Die IDF bestätigten, dass bei einem Angriff der Verteidigungsminister der Huthi und der Stabschef getötet wurden.
Al-Rahaui war im August vergangenen Jahres von den Huthi zum Regierungschef ernannt worden. Beobachtern in Sanaa zufolge ist er allerdings lediglich eine politische Symbolfigur ohne nennenswerten Einfluss. Die Huthi haben in den von ihnen kontrollierten Gebieten, darunter die Hauptstadt Sanaa, eine Art Parallelregierung gebildet. Diese Regierung hat keine internationale Anerkennung. Sie repräsentiert nur den Huthi-Apparat in den von ihnen kontrollierten Gebieten.
Seit Beginn des Gaza-Krieges greifen die Huthi Israel immer wieder mit Raketen und Drohnen an - nach eigenen Angaben als Ausdruck ihrer Solidarität mit der Hamas. Israel greift im Gegenzug Ziele im Jemen an, die es nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit den militärischen Aktivitäten der Huthi sieht.
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